Restaurant

Als echter Agriturismo  verwenden wir in unserem Restaurant hauptsächlich unsere eigenen biologischen Produkte. Da wir auf Vorbestellung arbeiten, ist es uns möglich alle Gerichte frisch zu zubereiten und somit "Genuß und Qualität durch frische und  naturbelassene Produkte zu garantieren."

Wir bieten eine große Auswahl typisch toskanischer Gerichte und servieren die besten Weine der Gegend.

Der landwirtschaftliche Betrieb
Zu unserem Hof gehören ca. 16 ha Grund, davon ca. 3 ha Felder und Wiesen. Der Rest sind Wälder, in denen vor allem Eichen und Edelkastanien wachsen. Dieser Waldbesitz sichert uns Warmwasser und ein warmes Haus, da wir unsere Zentralheizung mit Holz befeuern.
Die Felder sind aufgeteilt in Gemüse- und Obstgarten, Getreideanbau sowie Stall mit Weideflächen.

Der Gemüsegarten
In unserem Gemüsegarten bauen wir alle in dieser Gegend üblichen Gemüsearten an wie z.B. verschiedene Salatsorten, Karotten, Zwiebeln, Tomaten, Gurken, Zucchini, Paprika und Kräuter. Im Winter gedeiht in unserem Gewächshaus das Wintergemüse wie z.B. Wintersalate, Fenchel, Zwiebeln und verschiedene Kohlarten. So sind wir in der Lage, unsere Gäste bei Saisonbeginn, d.h. zu Ostern, mit unserem eigenen Gemüse zu verwöhnen. Unter der toskanischen Sonne wächst unser Gemüse lediglich unter Verwendung von Stallmist und Wasser. Um gesunde und widerstandsfähige Pflanzen zu haben, achten wir dabei auf die Mondphasen.

Der Obstgarten
Zur Zeit haben wir zwei Obstgärten, in einem davon wachsen unsere noch jungen Obstbäume wie z.B. Kirschen, Aprikosen, Pfirsiche, Birnen, Pflaumen und Äpfel. Im zweiten Obstgarten gedeiht das Beerenobst wie Blaubeeren, Johannisbeeren, Himbeeren und Stachelbeeren, aus denen wir unsere Marmelade kochen. Dank seiner Lage mitten im Wald und auf ca. 76o Höhenmetern haben wir mit dem Beerenobst viel Erfolg. Auch beim Obstanbau beachten wir die Mondphasen und benutzen als Spritzmittel alternative Produkte wie Kupfer, Chrysanthemenextrakt und Ähnliches.

Der Stall
In unserem Stall halten wir Kleinvieh wie Hühner, Gänse, Truthähne und Kaninchen. Das Federvieh hat um den Stall herum in einem großzügigen Gehege Auslauf und kann so nach Herzenslust scharren und graben. Fast alle unsere Tiere kommen in unserem Stall zur Welt und verbleiben dort ihr ganzes Leben. Sie werden von uns mit Getreide wie Weizen, Gerste, Mais und Soja sowie mit Grünfutter gefüttert. Das Wasser für die Tiere kommt aus einer Quelle.


DAS RESTAURANT

In unserem Restaurant verarbeiten wir fast ausschließlich unser eigenes Obst und Gemüse frisch aus dem Garten und kochen gemäß alter Traditionen dieser Gegend.

Zum Fest der "battitura", der Getreideernte, das meist im Juli stattfand, versammelten sich die Familien der umliegenden Gehöfte, um ein üppiges Festmahl gemeinsam zuzubereiten. Das wichtigste Tier des Menus war die Gans, im lokalen Dialekt "ciucio" genannt. Die Gänse wurden zu Brühe und Suppenfleisch verarbeitet, es gab gefüllte Gänsehälse, die weniger guten Teile wie die Flügelspitzen wurden im "sugo" gekocht und schließlich gab es das allseits beliebte "arrosto", die Gans im Holzofen gegrillt.
Ein Festtagsmenu der Getreideernte könnte wie folgt lauten:
Hausgemachte "tagliatelle col sugo" und "tagliolini in brodo" als "primi piatti". Als "secondi piatti" im Holzofen gegrillte Gans sowie auf dem Holzkohlengrill gebratenes Huhn, Kapaun, Wachteln und Kaninchen. Ein wichtiger Bestandteil bei der Zubereitung des Fleisches sind die verschiedensten Kräuter wie z.B. Salbei, Rosmarin, Thymian und Fenchel und, nicht zu vergessen, Knoblauch. Als Beilagen reichte man frisches, hausgemachtes Brot aus dem Holzofen und frisches Gemüse der Saison: Tomaten, Gurken, Salat u.a.m. Zum Abschluß des Festes gab es noch verschiedene Nachspeisen.

Ein zweites wichtiges Ereignis im Jahreszyklus war das Schlachten eines Schweins im November oder Dezember. Endlich gab es Fleisch im Überfluß, da damals die Möglichkeiten der Haltbarmachung von Fleisch sehr eingeschränkt waren.
Das Blut wurde zum "sanguinaccio", einer Art Blutwurst, verwendet. Aus dem Kopf einschließlich der Ohren, dem Schwanz und den Füßen machte man "testa fredda", also Schweinesülze. Die Bauchschwarte wurde zur "pancetta", die Hinterschinken zu den berühmten "prosciutti" sowie die Vorderschinken zur "spalla", das Pendant zum Prosciutto. Aus dem Hals bereitete man den "capocollo", bis heute eine beliebte Vorspeise. Aus den verbleibenden Teilen machte man "salsicce", also Schweinswürste, oder Salami.

In enger Verbindung mit diesen alten Traditionen erarbeiteten wir unser Menu. Alle Gerichte werden auf Vorbestellung zubereitet, da wir nur so allerbeste Qualität unserer Speisen garantieren können. Unmittelbar vor dem Kochen zubereitet unter Verwendung von frischen Kräutern und vor den Augen unserer Gäste auf dem Feuer gebraten, haben wir das Beste, das die toskanische Küche zu bieten hat. Unsere Gäste können auch dabei sein, wenn wir unser Brot in den Ofen einschießen und dabei den Duft frisch gebackenen Brotes genießen.

 

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